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Victoria Victoria ist weiblich
Tease and deny






Dabei seit: 10 Jun, 2015
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Nachhilfestunden Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Während sie darauf wartete, dass sich der Saal füllte und die Vorlesung begannen, spielte sie mit ihrer Freundin Hazel eines dieser albernen Spiele, für die sie eigentlich schon viel zu alt waren.
„Der Blonde in der dritten Reihe. Der mit dem grünen Sweater.“ Hauchte Victoria gerade leise.
„So was von Klippe.“ Hauchte Hazel fast sofort. „Und jetzt du.“
„Wen?“
„Na den kleinen Spacko den du mir eben serviert hast.“
Victoria machte ein gespielt entsetztes Gesicht. „Du bist so gemein! Also ich würde mich von ihm ficken lassen. Aber nur um ihn über deine Gemeinheit hinweg zu trösten.“ Neckte sie ihre Freundin, bevor ihr Blick auf einen sportlichen Typen fiel, der gerade in den Saal trat.
„Wie wäre es ist mit Mark Kammer?“
„Ich werde schon bei dem Gedanken feucht!“ Hauchte die andere. „Sex. Tausend Mal.“
Amüsiert lachte Victoria über die Worte der anderen. „Ich glaube der sieht nur gut aus. Ist bestimmt so einer der schon abspritzt, wenn ich gerade erst in Stimmung kommt. Und mit dem willst du es tausend Mal machen?“ Demonstrativ fügte sie noch ein leises „Oh, oh, aaaaah!“ an.

Wenn jemand den beiden zu hören würde, konnte man leicht den Eindruck bekommen, dass die ein wildes Sexleben führten. Der Logikfehler wäre in dem Fall aber jener, dass sie es wohl nicht nötig hätten über Sex zu reden, wenn sie den tatsächlich so oft gehabt hätten. Dabei sahen beide jungen Frauen auf ihre Art wunderschön aus. Hazel war die weiblichere, die reifere, auch wenn sie immer noch dünn war. Victoria hatte hingegen schon etwas elfenhaftes. Also wenn einem Kerl große Brüste wichtig waren, dann war er bei ihr definitiv an der falschen Adresse.

„Oh, ich weiß wen ich dir vor setzte.“ Meinte Hazel nach einem Moment. „Den Prof.“
„Wen?“
„Na Trapper!“ Dezent deutete sie auf ihn, wie er gerade herein marschierte und seinen Mantel ablegte und seine Sachen auf sein Pult drapierte. Die Art wie Hazel lachte deutete an, dass sie die Klippe erwartete.
„Ach… ich finde ihn gar nicht sooo schlimm.“
„Was? Verarschst du mich?“
Victoria legte ihren Kopf schief und betrachtete den Mann kritisch.
Erneut flüsterte Hazel: „Was musst du da so lange überlegen. Klippe. Und ein Kleinlaster hinterher zur Sicherheit!“
Victoria lachte leise. „Warum? Ich finde ihn gar nicht so schlimm!“
„Er ist alt!“ Flüsterte Hazel empört.
„Und?“ Eigentlich wusste Hazel ja, dass sie eine kleine Schwäche für etwas ältere Männer hatte.
„Und der Bart!“
Victoria wurde nur minimal rot, als sie sich bei dem Gedanken ertappte, wie so ein Bart neckisch über ihre Haut kratzen konnte.
„Du… kannst… das… verdammt nochmal… nicht… ernst… meinen!“ Hazels Stimme war immer noch leise, aber sie betonte jedes Wort einzeln.
„Kann… ich… wohl.“ Erwiderte sie ebenso entschlossen.
„Warum?“ Verlangte sie verzweifelt.
„Er ist so ein süßer, dummer Teddybär von Mann.“ Hauchte Victoria, die die ganze Sache zunehmend amüsierte. Und nur um Hazel weiter aufzuziehen fragte sie die andere: „Glaubst du er kann gut lecken?“
„Urgs!“ Keuchte die. „Ehrlich gesagt glaubte ich nicht, dass der Freak schon mal eine echte Frau nackt gesehen hat!“
„Wirklich?“
„Wirklich! Sieh ihn dir doch an! Der war vermutlich seit einem Jahrhundert abends nicht mehr draußen und wohnt noch bei seiner Mommy.“
„Das glaubst du also?“
„Ja, das glaube ich!“
„Hmmm.“ Machte Victoria vieldeutig.
„Hmmm?“
„Hmmm wie in: Vielleicht sollte das mal jemand ändern.“

* * *

Die Vorlesung war zu Ende und die meisten Studenten schon dabei den Saal zu verlassen, als Victoria mit geschmeidigen, federnden Schritten auf Stephan Trapper zusteuerte. Sie stellte dabei sicher, den einen Fuß dabei etwas weiter vor den anderen zu stellen als sie es sonst machte, wodurch ihre eher schmalen, schlanken Hüften auch mit ihren momentan flachen Schuhen leicht hin und her wogten und als sie sein Pult erreichte lehnte sie sich ebenfalls mit ihrer heraus gedrückten Hüfte dagegen. „Herr Trapper? Haben sie vielleicht einen Moment für mich?“

Schlanke Finger mitsamt makellos lackierter Fingernägel hoben sich und schoben das volle, rotblonde Haar etwas zurück, das sich scheinbar gelöst hatte und sie presste auch kurz ihre Lippen ein wenig zusammen. Lippen auf denen ein dezenter Lippenstift lag, den sie selbstverständlich am Ende der Stunde nochmal kurz nachgezogen hatte. Victoria stammte aus gutem Haus. Ihre Eltern waren sehr wohlhabend und nichts an ihr oder ihrer Art wirkte billig und so drängte sie sich dem Mann auch nicht zu aufdringlich auf. Oh, sie betonte gewisse Aspekte ihrer Weiblichkeit, und doch war alles dezent und eher subtil.

„Ich liebe die aktuelle Thematik. Sie haben so wunderbar plastisch geschildert wie Konstantinopel zum Mittelpunkt eines christlichen Weltreiches wurde, das tausend Jahre Westrom überdauert hat, bis es schließlich von den Osmanen erobert wurde. Aber es gibt noch vieles daran, dass ich nicht verstehe. Sie können mir nicht vielleicht einen kompetenten Nachhilfelehrer empfehlen, mit dem ich das byzantinische Kaiserreich weiter vertiefen kann?“ Einmal, zwei Mal öffneten und schlossen sich ihre dunkel betonten Wimpern bevor sie noch verlegen nachschob: „Ich vermute ein äußerst wichtiger Mann wie sie hat keine Zeit für seine Studentinnen?“

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03 Oct, 2018 17:23 28 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
Stephan Trapper Stephan Trapper ist männlich
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Stephan mochte seinen Job. Er war sehr gerne ein Professor, auch wenn er sich mit seinen 30 Jahren manchmal noch für etwas zu jung hielt. Das Klischeebild eines Professors war wohl eher der ältere Herr mit Nickelbrille und Pfeife im Mund, der in seiner Tweetjacke mit Flicken auf den Ellbogen vorne saß.

Dieses Bild erfüllte der recht beleibte junge Mann nun wirklich nicht. Seine Kleidung änderte sich tatsächlich recht oft. Manchmal kam er im Anzug zu seinen Vorlesungen, andere Male, grade im Sommer, mit Jeans und T-Shirt. Er trug im Grunde immer wonach ihm grade war… oder was halt grade griffbereit im Schrank war. Heute war er eher schlicht gekleidet, eine schwarze Jeans und ein blau kariertes Hemd, dazu ein schwarzes Sakko, das aber aktuell über seinem Stuhl hing.

Er war wie gewohnt dabei, den Studenten welche zu seiner Vorlesung erschienen waren ein möglichst Lebhaftes Bild der Geschichte zu vermitteln. Er liebte das Thema einfach, er war von allem was sich in der Geschichte der Menschheit abspielte fasziniert. Und er gab stets sein bestes, um diese Begeisterung an seine Studenten weiterzugeben. Sei es mit gut ausgearbeiteten Präsentationen, Sagen und Legenden aus der Ära oder durch die Analyse von diversen Filmen auf historische Genauigkeit, er tat alles damit die Studenten die Lust an der Geschichte in sich entfachen konnten. So lief es auch heute ab, er hatte eine ausführliche Präsentation vorbereitet, welche das finale Kapitel der Geschichte Konstantinopels lebhaft gestalten sollte. Da alle Studenten bis zum Ende blieben und er nur einen schläfer entdeckt hatte, schien ihm das sehr gelungen zu sein.

Er beendete die Vorlesung wie gewohnt mit der Information, dass er noch eine knappe halbe Stunde hier sein würde, falls jemand fragen hatte, aber wie so oft mitten im Semester, wo die Prüfungen noch in weiter Ferne waren, hatte er nur ein oder zwei Studenten, die Tatsächlich noch vertiefende Informationen haben wollten.

Als es ruhig geworden war und Stephan dabei war seine Sachen langsam zu packen kam jedoch noch eine Studentin auf ihn zu. Er drehte sich um und musste kurz schlucken. Die Studentin die da vor ihm stand war geschätzt nur ein paar Jahre jünger als er und wirklich sehr schön anzusehen. Hey, er war zwar Professor, aber mal ehrlich, wer mit 30 Jahren nicht erkannte wenn heiße Studentinnen existierten war innerlich tot. Und er war auf jeden Fall lebendig. Er fasste sich jedoch augenblicklich wieder und räusperte sich kurz. „Natürlich habe ich einen Moment für Sie. Worum geht es denn?“ erkundigte er sich als Reaktion auf ihre Frage.

Kurz ließ er sich schildern, dass die junge Frau gerne mehr über das aktuelle Thema wissen würde und dass sie nach einem Nachhilfelehrer suchte. Stephans Finger glitten durch seinen Bart und der dachte für einen kurzen Moment nach. „Hmmm… Es gibt zwar einige Nachhilfelehrer hier an der Uni, aber ich glaube gezielt mit dem byzantinische Kaiserreich befassen sich nur wenige…“ Ihm fiel jetzt auf Anhieb keiner direkt ein. „Aber wenn Sie irgendwelche Fragen haben, dann stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Wenn Sie möchten können wir uns jetzt noch etwas hinsetzen und…“ er zögerte kurz und blickte auf seine Uhr. „Nein, ich glaube bis zur nächsten Vorlesung haben wir hier nicht die Zeit für eine Vertiefung des Themengebiets… Aber ich könnte Ihnen anbieten, dass sie heute oder die Tage in meinem Büro vorbeikommen, dann können Sie mir gerne alle Fragen stellen, die Ihnen auf der Seele brennen.“ Schlug er vor und sah Victoria an. „Nur wenn Ihnen das zusagt natürlich.“ Fügte er hinzu.

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03 Oct, 2018 19:42 53 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Sicher, im Vergleich zu den meisten anderen Professoren an der Uni war Herr Trapper einer der jüngeren Exemplare. Dennoch war er eben doch deutlich älter als die anderen jungen Männer die mit Victoria studierten und abgesehen davon war er eben eine Lehrkraft und so gesehen kein Gleichgestellter.

Dass die Konturen seiner nicht gerade zarte Gestalt eher von Fett denn von Muskeln bestimmt waren, mochte ein weiterer Aspekt sein warum seine jungen Studentinnen eher von anderen Männern ihre feuchten Träume bekamen. Hinzu kam, dass Geschichte nicht gerade ein „sexy“ Fach war. Das Victoria aber in mancher Hinsicht anders war, und sich von solchen Details nicht sofort abschrecken ließ, hatte ja auch schon ihre Freundin Hazel festgestellt.

Dass er kurz den Faden zu verlieren schien und sich räuspern musste, wertete die junge Frau auf jeden Fall als ein gutes Zeichen. Wobei sie sich ihr Vergnügen darüber nicht anmerken ließ und abgesehen davon hatte sich auch der Professor wieder schnell im Griff. Freundlicherweise war der Mann dann auch bemüht ihrem Wunsch zu entsprechen, was Victoria erneut lächeln ließ. Aber noch während er laut überlegte, wurde ihr klar, dass sie das was er bot nicht wollte. Nur ganz kurz huschte ihr Blick zu ihrer Freundin hinüber, die an der Tür ungeduldig auf sie wartete, aber dann hatte der Mann wieder ihre volle Aufmerksamkeit.

„Das tut mir leid, aber ich habe in den nächsten Tagen auch einen recht vollen Stundenplan. Vormittags oder auch Nachmittags wird das leider nichts.“ Sie lächelte entschuldigend. Ob er das verwirrend fand? Immerhin hatte sie doch eben erst um Nachhilfe gebeten. Aber irgendwie stand ihr nur wenig der Sinn danach mit ihm in seinem muffigen Büro zu hocken. Nein, das wollte sie nicht. Sie musste also auch nur einen Moment überlegen, bevor sie alles auf eine Karte legte. „Ich dachte eher an Nachhilfe in den frühen Abendstunden. So von acht bis neun oder zehn?“ Sie sah ihn betont unschuldig an. „Bei Ihnen oder mir zu Hause?“

Ganz ehrlich? Sie hatte keine Ahnung wie er das nun interpretieren würde und so direkt war auch sie meistens nicht. Vielleicht auch deswegen fuhr sie auch sogleich fort: „Meine Eltern sind wohlhabend. Wenn sie wollen können sie also einen entsprechend hohen Stundenlohn geltend machen.“ Sie lächelte. Warm und süß. „Mein Dad wird damit keine Probleme haben.“

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04 Oct, 2018 09:31 25 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Das Angebot ihr zu helfen hatte er wirklich gerne unterbreitet, immerhin war es nicht nur teil seines Jobs sondern auch seine Leidenschaft, sein Wissen weiterzugeben, doch scheinbar wollte sich die Studentin vor ihn sofort wieder raus winden. Das war jetzt nichts neues, viele Studenten machten einen Rückzieher sobald rauskam, dass es mit Arbeit verbunden war. Nicht dass er es irgendwem übel nahm, bis vor ein paar Jahren war er immerhin selber noch Student gewesen und kannte das nur zu gut. Er lächelte und sah sie an. „Ich meine ich kann ihnen sicher einige gute Bücher empfehlen…“ fing er an, doch sie war schon am weiterdenken und schlug private Nachhilfe vor.

Stephan zog kurz die Augenbrauchen hoch Damit hatte er jetzt wirklich nicht gerechnet. „Uhmmm…“ fing er leicht überrumpelt an. „Nun… das ist ein recht ungewöhnlicher Vorschlag…“ Davon dass ein Professor private Nachhilfe gab hatte er jetzt noch nie gehört. War das machbar? Oder verstieß das irgendwie gegen die Norm? Während er nachdachte bot sie ihn auch Geld als Gegenleistung für seine Zeit an. Das Winkte er aber schnell ab. „Oh, das wird nicht nötig sein… ich meine…“ er dachte kurz weiter nach.

Natürlich wäre das machbar. Es wäre sicher eine Motivation für ihn mal wieder seine Wohnung sauber zu machen. Der Gedanke ließ ihn kurz lachen. Nicht dass es bei ihm jetzt völlig verdreckt war, aber Besucherfertig war seine Wohnung sicher nicht. Vielleicht könnte er das als Motivationsschub benutzen. Plus… Er sah kurz zu Victoria… eventuell könnte man daraus sogar etwas machen, von dem beide Seiten profitieren würden.

„Nun, ich denke man könnte da durchaus etwas arrangieren…“ fing er schließlich an. „Ich bin aktuell für einen anderen Kurs dabei, eine Vorlesung zum byzantinischen Kaiserreich anzufertigen, Sie könnten mir dabei eventuell helfen. Es ist sicher sehr hilfreich, wenn ich die Vorlesung vorher einmal einer Studentin vorlegen kann. Da es sich bei dem Kurs um einen essentiellen Pflichtkurs handelt möchte ich die Vorlesung so gut wie möglich gestalten.“ Endete er. Dieser Kurs hier war für die Studenten, die Geschichte als Wahlpflichtfach hatten, also eher als Nebenfach, aber er hatte auch Vorlesungen für Studenten, die Geschichtsrelevanten Studiengänge hatten und dort ging er natürlich wesentlich tiefer in die Materie.

Er sah wieder von seinen Unterlagen zu Victoria auf. „Würde Ihnen das zusagen? Ich weiß wahrscheinlich war das nicht direkt was Sie sich vorgestellt haben, aber ich bin mir sicher dass einige Ihrer Fragen dabei geklärt werden können und Sie tiefere Einblicke in die Entwicklung gewinnen können.“ Fragte er sie schließlich.

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04 Oct, 2018 12:13 06 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Bücher? Oh, die junge Frau vor dem Professor war nicht dumm, auch nicht faul und durchaus wissbegierig. Aber sie war nicht auf der Suche nach Büchern zu dem bärtigen Mann gekommen. Eigentlich… nun… eigentlich wusste sie selbst noch nicht genau was sie hier motivierte und wo dieser Weg hinführen würde. Aber war das nicht das spannende? Nun, mit der Zeit würde sie wohl ganz von alleine heraus finden, zu welchem Endergebnis genau dieses Gespräch führen würde.

Kurz war sie sich nicht sicher, ob sie den Bogen ein wenig überspannt hatte. Sicher. Wer nicht wagte, der gewann auch nicht. Aber auf einen richtig peinlichen Moment konnte sie getrost auch verzichten. Immerhin würde sie diesem Mann noch einige Zeit über den Weg laufen und das konnte unangenehm werden. Nun… wenn man das strickt nahm war die Kombination schon ein wenig seltsam. Junge Studentin, relativ junge, höchstwahrscheinlich alleinstehende, männliche Lehrkraft, zu Hause, privat… Andererseits war sie wie er volljährig. Es war also schon mal kein Missbrauchsthema aus dem ein Skandal entwachsen konnte.

Da er seinen Lacher nicht erklärte – sie konnte ja nicht ahnen, dass es ihm ums Sauber machen ging - hob die junge Frau nur eine ihrer Augenbrauen und meinte betont neutral: „Ist mein Anliegen so amüsant?“ Sie war deswegen nicht angefressen, aber sie war eben auch kein Mensch der so etwas unangesprochen ließ.

Als er schließlich doch noch seinen Plan ausführte, erhellte sich wieder ihre Miene und sie lächelte sanft. Einen Moment lang betrachtete sie ihn nur mit leicht schief gelegten Kopf und einem amüsierten Lächeln auf den Lippen. „Ich kann Ihnen gerne meine Meinung dazu sagen und ehrlich gesagt ehrt es mich, dass sie scheinbar der Meinung sind, dass ich Ihnen etwas Konstruktives dazu sagen kann.“ Er war immerhin der Professor und sie belegte nur das Fach als Nebenkurs.

Als er nochmal nachfragte, nickte sie ohne darüber nochmal lange nachdenken zu müssen. „Das ist schon OK. Es wird auf jeden Fall interessant sein mitzuerleben, wie sie so eine Vorlesung vorbereiten.“ Erneut war da wieder dieses Lächeln. „Ich meine… keine andere Vorlesung wird hier mit so viel Liebe zum Detail erstellt, wie die ihren.“ Und dann fragte sie nochmal, vielleicht einen Ticken zögerlicher. „Heute Abend also bei ihnen?“ Sie kramte daraufhin ihren Block heraus und einen Stift. „Nun… dann brauche ich nur noch ihre Adresse.“

Wieder huschte ihr Blick zu Hazel hinüber, die sachte den Kopf schüttelte und sie wusste schon jetzt genau mit welchen Fragen die andere sie nachher überwältigen würde. Ob sie den Verstand verloren hätte. Ob sie das wirklich durchziehen wollte. Was das werden würde. Nun ja, wie gesagt, was es werden sollte wusste sie ja auch noch nicht. Aber der Kerl war nett und irgendwie hatte er so amüsante, so warme und lebhafte Augen. Nun ja… und selbst im schlimmsten Fall hätte sie wohl was über Geschichte gelernt.

„Ach ja… soll ich noch etwas mit bringen?“ Fragte sie ihn noch und wenn er sonst nichts mehr sagen würde, dann würde sie nun wohl auch verschwinden.

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04 Oct, 2018 14:34 56 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Kurz nachdem er den Vorschlag unterbreitet hatte dachte er noch einmal darüber nach. Die Idee war eigentlich ganz gut. Er fand seine Vorlesungen immer gut gemacht, aber mit einem weiteren Paar Augen und vor allem der Meinung einer Studentin wäre er vielleicht noch in der Lage, sein Material noch weiter zu verbessern. Immerhin war es nicht unbedingt einfach manche Teile der Geschichte Interessant zu gestalten. Je mehr er darüber nachdachte, desto mehr gefiel ihm die Idee. Und Victoria schien ebenfalls an Bord zu sein. Mal sehen wir das funktionierte, vielleicht würde er daraus in Zukunft sogar eine Nachhilfe Aktion machen.

Natürlich brauchte Victoria erst einmal seine Adresse und zum Glück wohnte er nicht weit von der Uni entfernt. Tatsächlich waren es nur knapp 20 Minuten mit der U-Bahn, und sein Haus war knapp 5 Minuten vom Bahnhof entfernt. Während er ihr die Adresse aufschrieb beschloss er, ihr auch kurz den Weg zu beschreiben. Es war eine sehr leichte Beschreibung, im Grunde waren es nur sechs Stationen und sie konnte direkt an der Uni einsteigen. „Und wenn Sie an der Haltestelle angekommen bist gehen Sie einfach nur die Hauptstraße runter. Meine Straße geht direkt von der Hauptstraße ab, es ist also nicht zu verfehlen. Meine Nummer steht im vorne im Skript, falls Sie doch irgendwie Hilfe brauchst, aber ich denke Sie werden es ohne Probleme finden.“

Nachdem er ihr die nötigen Informationen gegeben und den Rest seiner Sachen verstaut hatte verabschiedete er sich von Victoria. „Nein, Sie müssen nichts mitbringen, Es sei denn Sie wollen irgendwas Spezielles da haben. Getränke hab ich da.“ Bestätigte er ihr kurz bevor sie schließlich getrennte Wege gehen. Er hatte für heute keine Termine mehr, also begab er sich auf den Weg nach Hause. Immerhin gab es noch einiges aufzuräumen. Er würde so einiges an Pizzakartons loswerden müssen…

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04 Oct, 2018 21:08 05 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Ein klein wenig amüsierte sie ja schon seine Wegbeschreibung. Oder seine Annahme, sie würde U-Bahn fahren. Aber sie hörte ihm trotzdem geduldig zu und korrigierte ihn nicht. Sie erklärte ihm auch nicht, dass man sie fahren würde. Sie hatte gemeint was sie sagte, als sie ihm vorhin nahe gelegt hatte, dass ihr Vater reich war. Und sie hatte es nicht nötig von ihm bewundert oder beneidet zu werden in dem sie das weiter ausführte. Es war besser, für sie beide, wenn er sie für eine ganz normale Studentin hielt.

„Wunderbar. Nun, dann bis heute Abend. Herr Trapper.“ Sie reichte ihm zum Abschied noch die Hand und ging dann.

* * *

Während sie mit Hazel weiter am Telefon hing, zog sie sich nochmal um. Dabei amüsierte sie sich darüber, welch wirren Ideen ihre Freundin über den weiteren Verlauf des Abends zum Besten gab. Ehrlich? Da war alles dabei, was man sich nur vorstellen konnte und sie lachte sich halb schlapp, als sie ihren Ausführungen zuhörte.
„Liebes? Ich gehe dort nur hin um ihn bei seiner nächsten Vorlesung zu helfen und dabei was zu lernen.“
„Klar-o.“ Die andere schnaubte. „Ich wünschte es wäre so. Seit heute Morgen weiß ich zumindest dass du wirklich einen vollschaden hast, Vicky. Du könntest jeden haben. Jeden! Und du wirfst dich an diesen alten Sack ran!“
„Ich werfe mich an überhaupt niemanden ran!“
„Ach ja? Und was hast du dir jetzt angezogen?“
„Nur ne Bluse und ne Jeans. Siehst du? Nichts besonderes.“
„Oooh. Lass mich nochmal raten. Eine transparente Bluse und ne hautenge Jeans?“
„Oh, du… Nein! Es ist nur ne süße Langarmbluse… und OK… ich hab nun mal keine schlabbrigen Jeans.“ Erm… ja, es war ne Bluse mit langen Ärmeln. Aber eben auch eine die tatsächlich transparent war. Verdammt, manchmal war Hazel wirklich ein wenig unheimlich. Oder sie kannte ihren Kleiderschrank nur zu gut. Aber die andere musste auch wirklich nicht alles wissen. Und abgesehen davon hatte sie ja noch einen eher schlichten BH an. Sie fand jetzt nicht, dass es zu sexy oder provokant wäre und so wollte sie auch gar nicht rüber kommen. Nun ja... ein wenig wollte sie schon wissen, was jetzt nun passieren würde. Also mit ihm und ihr, aber nein, sie hatte nicht vor sich ihm um den Hals zu werfen, koste es was es wolle. Er würde schon auch ein wenig Interesse bekunden müssen, bevor das passierte. Andererseits: Ein wenig wollte sie Trapper schon daran erinnern, dass sie eben eine junge Frau war.
„Du? Ich höre jetzt lieber auf. Wir sprechen uns Morgen.“

* * *

Den Fahrer ließ sie dann unweit der angegebenen Adresse halten und ging die letzten Meter zu Fuß bevor sie pünktlich vor seinem Haus erschien. Ein wenig neugierig war sie ja schon wie Trapper wohnte und was sie nun erwarten würde. Über ihrem Outfit hatte sie eine unauffällige, eher lässige Jacke an, auch weil sie sich sicher war, das ihr Fahrer immer noch heimlich für ihre Eltern spionierte – man konnte fast glauben sie wäre immer noch 16.

Ein letzte Blick in ihren Handspiegel - ja, auch das dezente Makeup saß noch - und dann klingelte sie endlich. Nun ja, sie war jetzt nicht mehr so alt, dass sie vor Nervosität zergangen wäre, aber ein klein wenig war sie dann doch aufgeregt...

Outfit

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05 Oct, 2018 13:13 13 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Es war doch etwas mehr Arbeit als gedacht die Wohnung ordentlich zu kriegen, er hatte wohl doch eine Weile keinen Besuch mehr. Es lag doch eine ganze Menge Wäsche herum und seine Unterlagen waren quasi auf jeder Oberfläche verteilt. Es dauerte schon eine Weile das alles in Ordnung zu bringen, und danach ging er noch einmal mit dem Staubsauger durch die Wohnung. Nachdem er den Staubsauger wieder verstaut hatte ging sein Blick noch einmal durch den Raum, gefolgt von einem nicken. Das sollte in jedem Fall ordentlich genug sein um Besuch zu empfangen. Wenigstens würde sie dann am nächsten Tag den anderen Studenten nicht erzählen können, dass ihr Prof in einer Müllhalde wohnt.

De Rest des Tages brachte er damit zu an seiner Vorlesung zu arbeiten. Im Grunde war er zwar schon fertig, aber er wollte noch mehr visuelles Material einbauen. Folien mit nur Text wollte er wenn möglich vermeiden, also ging er noch einmal seine Bücher durch und diverse Onlinearchive, um passende Bilder oder vielleicht sogar kurze Videos zu finden. So verging der Rest des Tages im Grunde sehr schnell und ehe er sich versah klingelte es auch schon an seiner Türe. Ein kurzer Blick auf die Uhr bestätigte dass es sich dabei vermutlich um Victoria handeln musste, also legte er seine Unterlagen erst einmal zur Seite und ging zur Türe um sie herein zu lassen.

„Ah, Hallo Frau Tildon, schön zu sehen dass Sie gut angekommen sind.“ Begrüßte er seinen Besuch und machte dann die Türe frei. „Bitte, kommen Sie doch rein.“ Lud er sie höflich in seine Bescheidene Wohnung ein. Wirklich beeindruckend war die Wohnung jetzt nicht, es war eine schöne zwei Zimmer Wohnung, aber sehr überschaubar.

Wenn man die Wohnung betrat sah man direkt ins Schlafzimmer, in welchem ein schönes 180*200 Bett stand, allerdings deutlich nur mit einem Set Bettzeug. Daneben ein kleiner Nachttisch mit Lampe, Wecker und diversen Büchern. In der Ecke standen zwei Gitarren, eine akustische und eine Elektrische und an der Wand hingen Poster von ACDC, Rolling Stones, Scorpions und Dio. Zur linken war eine geschlossene Türe mit den Buchstaben WC und nach rechts befand sich die Küche und das Wohnzimmer. Im Wohnzimmer fand man in der Ecke zwei Sofas, welche mit Decken überzogen waren und einen Glastisch, welcher aber völlig unter Papier verschwunden war. In der anderen Ecke stand ein PC auf einem Tisch, welcher so aufgebaut war, dass man vom Stuhl den ganzen Raum im Blick hatte und von der Türe den Monitor nicht einsehen konnte. Ein kleiner Projektor stand neben dem Monitor.

Damit war auch schon die ganze Wohnung beschrieben. Klein, aber für eine Person absolut ausreichend. Nachdem Victoria eingetreten war schloss Stephan die Türe und wies auf den Kleiderständer, an dem seine Winterjacke neben seinem Jackett hing. „Falls Sie die Jacke ablegen wollen.“ Erklärte er kurz das offensichtliche, bevor er Richtung Wohnzimmer ging. „Das Timing hätte kaum besser sein können, ich habe grade noch ein paar Änderungen in der Präsentation vorgenommen. Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten? Ich habe Wasser da, Säfte, oder ich kann einen Tee aufsetzen…“ fragte er, während er ein wenig Platz auf einem der Sofas machte.

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05 Oct, 2018 15:56 19 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Es knirschte leicht, als sie die Wohnung betrat, was daran lag, dass sie im Gegensatz zu den flachen Sneakern der Uni nun Stiefeletten mit leichtem Absatz trug. Nichts zu aufregendes. Nichts was so hoch wäre wie Schuhe die sie anziehen würde, wenn sie Abends noch weg gehen wollte. „Danke. Gerne.“ Erwiderte sie und dann entledigte sie sich ohne großes Spektakel der Jacke. Nur kurz huschte ihr Blick hinab, aber glücklicherweise viel der Stoff noch glatt und das Material war von der Jacke nicht zerknittert worden.

Leider war der Professor schon tiefer in die Wohnung hinein gegangen weswegen sie erst mal keine Chance bekam in seinem Gesicht nach irgend einer Art von Reaktion auf ihren Auftritt zu suchen. Nun ja… sie war sich nicht mal sicher, ob sie bei ihm so was mit der Bluse provozieren konnte. „Oh…hmm… ja, ein Tee wäre ganz nett.“ Erwiderte sie dann auch auf die zweite Frage bevor sie meinte. „Und? Was für ein Gefühl haben Sie bezüglich der neuen Präsentation? Sind Sie damit zufrieden?“ Sie hatte dann auch noch eine ganz andere Frage: „Wäre es Ihnen lieber, wenn ich die Schuhe ausziehe?“

Sobald das geklärt war bewegte sie sich in Richtung des Wohnzimmers. Sie kam allerdings dort nicht an, denn noch bevor sie den Raum betrat, ging sie wieder ein paar Schritte zurück und blieb nun erst mal in der Tür des Schlafzimmers stehen, um sich das was darin lag genauer anzusehen. „Ich wusste gar nicht, dass Sie Gitarre spielen.“ Fragte sie dann mit leicht erhobener Stimme in Richtung Wohnzimmer – oder eben dorthin wo sie den guten Professor gerade vermutete. Ihr Blick nahm natürlich auch das Bett ein, den Nachtisch und glitt kurz über die Bücher, bevor sie sich – schon ein wenig amüsiert – vom Türrahmen aus die Poster ansah. ACDC, Rolling Stones, Scorpions und Dio also. Na, wer hätte das gedacht? Wenn man nur die Poster betrachtete, könnte das auch das Zimmer eines 16 Jährigen in einer 80er Jahre Netflix Serie sein.

„Sie müssen mir bei Gelegenheit mal etwas vorspielen.“ Rief sie erneut halblaut und machte noch keine Anstalten vom Schlafzimmer wieder weg zu gehen. „Mögen sie auch irgend welche aktuellen Bands?“ Und dann lachte sie leise. „Oder can’t you get no satisfaction?“ Fragte sie in Anspielung auf einen bekannten Stones Titel.

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05 Oct, 2018 17:18 24 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Tee sollte es also sein. Stephan verschwand kurz in der Küche und begann Wasser zu kochen. Ein kurzer Blick in den Schrank und er holte den Waldbeerentee heraus, irgendwie war ihm einfach grade danach. Schnell waren zwei Beutel aus der Verpackung befreit und in die Kanne gelegt, welche bald darauf mit kochendem Wasser gefüllt wurde. Jetzt würde der Tee nur noch ziehen müssen und wäre in ein paar Minuten fertig. Währenddessen hörte er Victoria aus dem Flur. „Ehm, ja, die Schuhe bitte ausziehen. Wenn Ihnen das zu kalt ist habe ich ein paar Hausschuhe neben dem Kleiderständer, die sind für Gäste gedacht.“Rief er ihr kurz zu, während er zwei Tassen aus dem Schrank holte und diese zusammen mit einem kleinem Gefäß Zucker auf ein Tablett stellte. Zusammen mit dem Tee trug er das Tablett dann ins Wohnzimmer um es auf den Tisch zu stellen.

Victoria schien seine Gitarren bemerkt zu haben, was in etwas verlegen werden ließ. „Na ja…“ sagte er und musste sich beherrschen dabei nicht rot zu werden. „Während meiner Uni-Zeit war ich in einer Band… Sie wissen ja wie junge Männer sind, immer mit großen Träumen, und wir dachten irgendwie wir könnten groß werden, Sie wissen schon, Geld, Ruhm, Frauen… na ja, ich nie was drauß geworden.“ lachte er, während er zu Victoria ging und für einen Moment stockte als er sie sah. Mit dem Oberteil konnte sie genauso gut keins tragen, denn alles darunter war klar zu sehen, selbst im Dämmerlicht des Flurs. Schnell fokusierte er seinen Blick auf seine Gitarren und räusperte sich kurz. „Ja… Träume der Jugend halt…“ versuchte er sich abzulenken. „Wollen Sie später noch auf eine Party gehen oder so?“ fragte er schließlich, um irgendwie zu erklären, dass er sie doch ziemlich klar gemustert hatte, als er das Outfit gesehen hatte.

Nach ihrer Antwort bat er sie ins Wohnzimmer. „Nun Frau Tildon, ich bin mit meiner Präsentation im Grunde sehr zufrieden. Ich habe grade noch ein kleines Video eingebaut, das wie ich finde die Thematik etwas auflockert und veranschaulicht.“ Er deutete kurz auf das Sofa, wo er ihr einen Platz frei gemacht hatte. „Bitte, setzen Sie sich dich.“ Bot er ihr an, während er schnell die Tassen mit Tee füllte und auf den Tisch stellte und sich selber hinsetzte. „So… Ich würde sagen, ich zeige Ihnen erst einmal meine Präsentation. Wenn Sie über ein Thema mehr wissen möchten sagen Sie es mir einfach, dann können wir uns an diesem Punkt etwas tiefer mit der Materie beschäftigen. Wäre das für Sie in Ordnung?“ fragte er, während er darauf achtete, dass seine Augen in ihrem Gesicht blieben und nicht aus Versehen nach unten wanderten.

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06 Oct, 2018 17:49 08 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Ganz ehrlich? Ein wenig ekelig war es irgendwie ja schon wenn Leute durch ihre Bude mit den Straßenschuhen stiefelten. So gesehen hatte sie auch kein Problem damit und schlüpfte bald darauf in die Hausschuhe, denn ja, ein Problemchen mit kalten Füßchen hatte sie durchaus.

Wobei die Antwort des Professors sie schon fast ein wenig verwunderte. Der gute, detailverliebte Geschichtsprofessor hatte also als junger Mann also von einer Karriere als Rockstar mitsamt Geld, Ruhm und Frauen geträumt? Also, ganz ehrlich? Das hätte sie nicht erwartet. Und dann erzielte auch ihr Auftritt die gewünschte Reaktion. Wobei sie etwas gesickter darin war ihr Wohlwollen darüber zu verbergen, als er seine Überraschung geheim halten konnte.

„An was hat es denn gemangelt?“ Fragte sie ihn also unbeirrt. „Am Talent?“ Sie legte ihren Kopf schief. „Oder weil es eben doch nur ganz wenige schaffen?“ Oh, da war kein Sarkasmus in ihrer Stimme. Nun ja, wer sei kannte wusste, dass sie auch ganz giftig werden konnte. Aber selten war sie so ohne Grund und den Professor wollte sie nun wirklich nicht in den Boden stampfen. Sie war nur neugierig. „Ich meine, große Träume sind doch nichts schlechtes. Was wären wir ohne unsere Träume?“

Als Stephen dann doch noch ihr Outfit über Umwege ansprach, lächelte sie sanft. „Nein.“ Hauchte sie und kurz huschte ihr Blick über seine, nun ja, nicht gerade winzige Kontur. „Wenn ich noch auf eine Party gehen wollte, würde ich vermutlich ein Kleid tragen. Oder was mit schmalen Trägern, das die Schultern frei lassen würde. Oder… vielleicht was… nun ja… fetziges. Kommt immer darauf an, wo es hin gehen soll und mit wem.“ Unbeirrt lag ihr Blick auf ihm. „Ich meine, ihr Männer habt es da etwas einfacher, aber Sie wurden vermutlich auch was anderes anziehen, ob es nun in einen Rockschuppen gehen soll, oder elegant was essen, ins Pub, oder in den nächsten Nachtclub.“

Gerne hätte sie Stephen noch ein wenig weiter aus der Reserve gelockt, aber der Mann ging zurück ins Wohnzimmer und kam dann auch leider auf den eigentlichen Grund des Abends zu sprechen. Gut, sie bereute seine Sachlichkeit nun auch nicht, aber das eben, in seinem Schlafzimmer, das war für sie dann doch deutlich unterhaltsamer gewesen als das offizielle Thema des Abends. Eine kleine Weile lang beherrschte sie sich dann jedoch und hörte aufmerksam seinen Ausführungen zu. Sie stellte auch in den richtigen Momenten die richtigen Fragen. An ein, zwei Punkten war sie dann auch in der Lage sich konstruktiv einzubringen und ihn auf einen Punkt hinzuweisen wo es einem Zuhörer nur schwer möglich war dem ganzen logisch zu folgen. Keine großen Dinger, aber dann war ja auch er der Professor und nicht sie.

Nach ein, zwei Stunden und der inzwischen leeren Teetasse reichte es ihr aber erst mal. „Anna Komnena…“ Sinnierte sie. „Die älteste von sieben Kindern des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos… Sie konnte sich also Porphyrogenneta nennen, weil sie in der Porphyra, also einem speziellen Teil des kaiserlichen Palastes zur Welt kam.“ Soweit so unschuldig. „Ich habe mal gelesen, dass sie von Michaels dem VII. als eine sehr schöne junge Frau beschrieben wurde.“ Sie grinste. „Und dann hat sie auch noch die Alexiade verfasst und ein Krankenhaus geleitet. Schön, tatkräftig und gebildet. Wow. Und das vor fast 900 Jahren.“ Ok… jetzt musste sie nur noch den Bogen gespannt bekommen. „Sie sagten die gute musste den Caesar Nikephoros Bryennios heiraten, obwohl sie lieber ledig geblieben wäre.“ Sie schmunzelte kurz. „Meinen Sie, sie war eine kleine Unschuld oder hatte vielleicht so etwas wie einen heimlichen Geliebten und wollte deswegen nicht heiraten?“ Neugierig betrachtete sie den Professor. „Vielleicht so etwas wie einen Dichter oder… Sänger?“ Die Hand hebend strich sie sich durch ihr langes Haar. „Ich kann mir vorstellen… damals… in diesen rauen Zeiten… fanden sicher viele Frauen Geschmack an sanfteren, klügeren Männern die auch mal nette Worte fanden, als jenen Raubeinen, die nur die Schlacht wirklich liebten.“

Äh… ja… nun blieb nur abzuwarten ob der Professor auf die Thematik einstieg…

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12 Oct, 2018 09:57 50 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Tja, woran lag es, dass eine Band aus drei Kerlen, die sich in einer Garage treffen nicht abhebt? Ziemlich gute Frage. Stephan musste lachen. „Ganz ehrlich gesagt, wir waren einfach nicht so gut.“ Antwortete er ehrlich heraus. „Ich meine, wir konnten alle unsere Instrumente spielen, das war nicht das Problem, aber irgendwie hat es zusammen nie so harmoniert…“ er blickte zu seinen Gitarren und seufzte. „Es ist schon Schade… Es hat wirklich Spaß gemacht, und ich wäre verdammt gerne einer von den Leuten gewesen, denen die Leute in ausverkauften Stadien zujubeln… Aber hey, ich glaube davon träumen gut die Hälfte aller Studenten…“ er lächelte und löste dann seinen Blick von den Träumen der Vergangenheit.

Schließlich konnte er mit Victoria zusammen seine Präsentation durchgehen und erhielt ziemlich gutes Feedback. Einige Punkte schrieb er sich auf, um die Präsentation später entsprechend der erhaltenen Kritik zu überarbeiten, so dass es den Studenten leichter fallen würde, der Thematik bis zum Ende zu folgen.

Gegen Ende der Präsentation kam von Victoria eine sehr interessante Frage. Es gibt um Anna Komnena und Entscheidungen, welche eher für sie als von ihr getroffen wurden. Genauer gesagt Ihre zweite Ehe. Stephan nickte leicht. „Ja, es ist wahr das, wäre es Ihre Entscheidung gewesen, Sie nach dem Tod von Konstantin keinen weiteren Gemahl gewählt hätte, aber das war nun leider nicht wirklich eine Option für Sie.“ Da seine Präsentation eh am Ende war schaltete er den Projektor aus und nahm seine Teetasse um sich neben Victoria auf die Couch zu setzen. „Sehen Sie Frau Tildon, man kann die Ehe der damaligen Zeit nicht mit der Ehe vergleichen, wie wir sie heute kennen. Gefühle wie Liebe oder Zuneigung im Allgemeinen spielten damals eher eine Nebenrolle und nicht selten gab es Ehen in denen sich die Partner nicht ausstehen konnten. Es war im Grunde eher eine politische oder geschäftliche Sache, je nachdem in welchen kreisen man sich bewegt hatte.“ Erklärte er.

Das es eventuelle Liebschaften gab verneinte er nicht. „Das ist durchaus im Bereich des Möglichen, leider findet sich über solche Liebschaften nicht wirklich etwas in den Geschichtsbüchern. Aber wer weiß…“ lachte er, „vielleicht findet man ja irgendwann ein altes Gedicht oder eine Ballade eines unbekannten Barden, in welcher ausführlich von den Liebesnächten mit Anna Komnena geschrieben wird. Das wäre in jedem Fall ein Interessanter historischer Fund.“ Er nahm einen Schluck Tee und starrte an die Decke. „Wissen Sie, in Momenten wie diesem bedaure ich, dass wir die Geschichte nur aus Büchern lernen können. Ich wünschte es gäbe einen weg sie zu erleben… es gab so viele bedeutende Menschen auf dieser Welt über die wir kaum etwas wissen…“

Nach eine kurzen Überlegung sah er wieder zu Victoria. „Aber wenn Sie meine persönliche Meinung hören wollen, es würde mich sehr überraschen, wenn eine so Freigeistige Frau keine Liebhaber gehabt hätte. Ich meine… Menschen hatten auch damals ihre Bedürfnisse, nicht wahr?“ grinste er.

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12 Oct, 2018 13:03 03 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Victoria lächelte und sie freute sich nicht nur darüber, dass der Professor sich gefühlt ein wenig öffnete. Es war auch einfach toll, dass er scheinbar Humor hatte und ihr die Worte nicht übel nahm. „Wie gesagt, vielleicht spielen sie mir später mal was vor? Auch wenn sie wirklich gar nicht so gut sind.“ Sie zuckte mit ihren schmalen Schultern und ihr Lächeln wurde noch etwas breiter. Auch ihre Augen funkelten dabei. „Ich bin ja jetzt vorgewarnt und erwarte nicht zu viel.“

* * *

Als der Professor auf ihre Frage einging und über die Ehe sinnierte, die Anna Komnena geführt hatte, schluckte Victoria - ganz ohne das spielen zu müssen - schwer. „Die Vorstellung, Tag ein, Tag aus, mit jemanden leben zu müssen, mit jemanden Sex haben zu müssen, den man vielleicht nicht ausstehen kann, ja, den man vielleicht sogar hasst, ist wirklich nur schwer vorstellbar. In Zeiten von #metoo umso mehr.“ Ein Schauer jagte ihr über die Haut. „Ich meine… wenn man sich vorstellt das alles mitmachen zu müssen, auch wenn es da keine Zuneigung, keine Begierde, keine Lust gibt.“ Sie schüttelte sachte ihren Kopf.

Als er seinen Wunsch äußerte, sah sie ihn fast ein wenig verwundert an. Waren das die berühmten Vorurteile? Nur weil er Geschichte unterrichtete, hatte auch sie ihn ein klein wenig langweilig gehalten? „Ich hätte nie gedacht, dass Sie in Wahrheit so etwas wie ein Träumer sind.“ Meinte sie also leicht amüsiert. Nun, wie sonst konnte man so etwas unmögliches umschreiben wie den Wunsch das Leben von längst verstorben nachzuerleben?

„Und sie würden sie nicht dafür verurteilen, wenn es so wäre?“ Bohrte sie nach seiner letzten Feststellung nach. „Eine verheiratete Frau, eine Mutter, die eine Affaire hat… das ist auch nach heutigen Vorstellungen… Böse.“ Meinte sie vielsagend. „Man könnte meinen, dass in den Köpfen so einiger, auch heute noch eine Frau keine eigenen Bedürfnisse haben darf.“

Wie auch immer, man konnte fast meinen, dass ihr die folgenden Worte versehentlich über die Lippen krochen: „Sie sind… ganz anders als ich das immer dachte. Aber ich kenne Sie ja auch nur aus den Vorlesungen.“ Meinte sie also leise, sachte. „Oh… ich meine das positiv.“ Schob sie schnell nach, nur damit ja kein Missverständnis entstand. Nun war es an ihr ein wenig verlegen zu lächeln. „Welche Geheimnisse haben sie sonst noch so? Sind sie insgeheim auch noch DJ?“ Neckte sie ihn ein wenig.

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18 Oct, 2018 14:04 42 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Stephan lehnte sich zurück und sah eine Weile an die Decke. „Ja, da haben Sie nur zu recht. Aber so war es damals leider. Frauen wurden verheiratet und ab dem Moment war ihre Hauptaufgabe einen Sohn zu gebären. Liebe oder Lust, das hat nicht wirklich gezählt. Ich meine… selbst die Männer hatten meist nicht viel mitzureden. Wenn Papa entscheiden hatte dass du diese Frau zu heiraten hast, damit ein politisches Bündnis entstehen kann, dann hattest du das zu tun. Im Endeffekt war keiner glücklich, abgesehen von den Eltern.“ Er dachte etwas nach. „Aber damit bin ich jetzt noch ein paar Jährchen weiter in der Vergangenheit gelandet. Zum Glück sind wir mittlerweile davon weg.“ Er grübelte noch etwas. „Wenn man das alles in Betracht zieht ist es irgendwie merkwürdig, wenn Frauen sagen sie wollen wie eine Prinzessin behandelt werden…“ lachte er.

Die Frage darüber, ob er eine Beziehung verdammen würde, wenn sie denn existiert hätte, brachte ihn zum grübeln. „Nun… wenn ich ganz offen bin… Ufff….“ Er atmete stark aus. „Wissen Sie, man darf das nicht nach dem heutigen Standpunkt beurteilen. Ich meine, sehen wir eine heutige Beziehung an. Beide Partner haben eine Entscheidung getroffen und sollten dazu stehen. Den Partner dann zu betrügen ist einfach nur falsch. Ich weiß aber nicht, ob man dieselbe Logik anwenden kann, wenn man sich niemals aus freien Willen für diesen Partner entschieden hat.“ Er stützte seine Arme auf seine Knie und sein Kinn auf die gefalteten Hände. „Es ist immer schwer eine Zeit zu beurteilen, welche so weit von unserer entfernt ist. Was denken Sie denn, Frau Tildon, sollte man die Taten von historischen Personen nach dem heutigen moralischen Standpunkt beurteilen?“

Kurz wartete er, doch dann schüttelte er den Kopf. „Ok, ich glaube langsam wird das Ganze zu Düster. Ich meine, ich bin gerne für eine Diskussion zu solchen Themen bereit, aber ich glaube jetzt ist nicht grade der richtige Zeitpunkt dafür.“ Meinte er und ging dann auf die Frage ein, welche von Victoria wohl eher unbeabsichtigt gestellt wurde.

„Ach, bin ich das?“ er grinste. „Was dachten sie denn?“ sagte er mit einem breiten grinsen auf den Lippen, während er Victoria ansah. „Aber nein, ein DJ bin ich nicht. Ich war nie in der HipHop Szene unterwegs. Oder meinen Sie moderne DJs? Aber auch dann ist die Antwort Nein, ich spiele nur Gitarre.“ lachte er. „Und wie steht es mit Ihnen? Was haben Sie so für Hobbys? Ich denke mal eine junge Frau wie Sie geht doch sicher gerne aus, oder? Also tanzen und so?“ fragte er, während er den Restinhalt der Teekanne auf ihre beiden Tassen aufteilte.

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23 Oct, 2018 18:58 04 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Interessiert beobachtete die junge Frau den doch etwas älteren aber lange noch nicht alten Mann. Sie beobachtete ihn, weil sie das Thema interessierte, aber auch weil sie immer noch von ihm angetan war. „Dennoch hatten die Männer die einfachere, oder die mächtigere Position.“ Warf sie ein. „Im Zweifelsfall bestimmte der Mann und die Frau hatte zu gehorchen.“ Sie war jetzt keine extreme Feministin, aber ein wenig irritierten auch sie die alten Machtverhältnisse.

Dann aber lachte auch sie. „Da haben sie wohl Recht. So habe ich das noch gar nicht gesehen. Wenn man davon redet, wie eine Prinzessin behandelt zu werden, meint man doch eigentlich, dass man besonders gut behandelt wird. In der Realität werden die meisten Frauen heute jedoch besser behandelt als die meisten Prinzessinnen von damals. Zumindest was die Entscheidungsfreiheit angeht.“ Ja, das war ein durchaus interessantes Konzept.

Auch mit seinen nächsten Worten offenbarte er einen vielschichtigen, komplexen Verstand und einen gewissen Intellekt. Sie musste aber nicht nur deswegen sanft grinsen. Er wirkte fast wie ein niedlicher Bär, sie er so sein Kinn auf die Hände stützte. „Nein.“ Beantwortete sie seine Frage vielleicht sogar ein wenig überraschend deutlich entschlossen. „Ich hatte mir, um ehrlich zu sein, meine Meinung schon vorher gebildet und wollte lediglich hören, wie sie darüber denken. Wäre ich Anna Komnena, und würde ich einen anderen Mann lieben… Gut, ich würde vermutlich versuchen so etwas wie Zuneigung zu meinem neuen Gatten zu finden.“ Sie schluckte und führ sich doch ein wenig verlegen mit den Fingern durch ihr rotblondes Haar. „Sollte mir das aber nicht gelingen… Es wäre nur die Angst vor den damals üblichen drastischen Strafen für ehebrecherische Weibe die mich dann zurück halten würde um nicht doch dem drängen meines Herzens nachzugeben.“

Sie wollte ihm gerade noch ein anderes Beispiel nennen, als er meinte es würde ihm zu düster werden, was schade war aber sie nickte, auch weil sie nicht die Art Mensch war, die sie auf die eine oder andere Art aufdrängte.

So wechselten sie das Thema auf etwas unverfänglicheres, was dann auch nicht schlimm war. „Nur Gitarre also.“ Wiederholte sie seine Worte amüsiert. Und dann wollte er wissen, was sie interessierte. „Mode, Freunde, Musik.“ Sie wusste, dass das sehr oberflächlich klang und für einen Moment spielten ihre zarten Fingern mit einem noch filigraneren Kettchen, dass sie heute um ihren Hals trug. „Ich reite gerne und liebe Pferde.“ Fuhr sie fort. „Und ich lese gerne und führe gerne anspruchsvolle Konversation. Wobei ich auch gerne reise. Wussten sie, dass ich Klavier spiele?“ Sie legte ihren Kopf schief. „Meinen Eltern war es sehr wichtig, dass ich das lerne. Immerhin gehören wir der besseren Gesellschaft an und da kommt es gut, wenn das artige Töchterlein etwas aufzuweisen hat.“ Sie machte demonstrativ entsprechende Bewegungen mit ihren Fingern. Das hatte sie alle ganz ernst gesagt. Dann aber erblühte wieder dieses sanfte Lächeln um ihre Lippen. „Natürlich gehe ich gerne aus. Tanzen. Oder in ein Restaurant. Wenn es sein muss auch ins Pub.“

Wieder fuhr sie mit ihren Fingern durch ihr Haar. Auch weil sie leicht nervös war. Es war nicht so, dass sie jeden Tag mit einem anderen Kerl ins Bett stieg und wenn sie ehrlich mit sich selbst war, ging es ihr meistens auch eher um das Prickeln beim Flirten denn um den Sex an sich, aber eine Jungfrau war sie auch schon lange nicht mehr. Trotzdem war sie noch lange nicht so abgeflacht, dass sie das jetzt hier kalt ließ.

„Was halten sie davon? Sie könnten mir ihre Lieblingslocation zeigen. Und weil wir ja offensichtlich ganz moderne Menschen sind, lade ich sie dort auf einen Drink ein?“ Schlug sie also vor. „Aber keinen Tee, ja?“ Sie lächelte. „Eigentlich wollte ich heute ja nicht mehr aus gehen. Und das ist vielleicht auch nicht der Aufzug in dem eine junge Frau alleine ausgehen sollte.“ Kurz sah sie an sich hinab und dann zu ihm hinüber. „Aber wenn sie dabei sind, wird mir schon nichts passieren.“

Wobei sie sich dann erhob. „Apropos Tee… ich müsste… äh… mir mal die Hände waschen. Wo war gleich nochmal das Badezimmer?“ Hände waschen, die typisch britische Umschreibung dafür, dass sie mal pinkeln musste.

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25 Oct, 2018 09:54 49 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Der lehrreiche Teil des Abends war damit abgeschlossen. Zwar hatte Stephan nicht wirklich etwas dagegen, über Geschichte und Themen wie die Konstruktion der Ehe zu dieser Zeit zu reden, ganz im Gegenteil, er liebte es, aber er fand einfach dass das Thema jetzt ein wenig zu sehr in eine Schiene lief, die einen ganzen Tag mit Diskussion füllen konnte und selbst mit einer Diskussionsgruppe kaum zufriedenstellend geklärt werden könnte. Daher hatte er beschlossen das Thema zu beenden. Plus, er wusste wie einfach er in dem Thema aufgegangen wäre und er wollte sich selber davon abhalten, das arme Mädchen hier zu Tode zu labern, nur weil er grade Feuer und Flamme für die Thematik war.

Aber sie schien auch gerne auf den Themenwechsel einzugehen und fing an ihm etwas über sich zu erzählen, über ihre Hobbys um genau zu sein. Aufmerksam hörte er zu und lächelte dabei. Stimmt, sie hatte erwähnt, dass Ihre Familie sehr Wohlhabend ist, und die Hobbies spiegelten das auch wieder. Reiten war jetzt nichts, was sich jeder x-beliebige einfach so leisten konnte. Das sie Klavier spielte fand er dann doch sehr Interessant. „Ach, dann haben Sie ja auch eine musikalische Ader.“ Merkte er an. „Jetzt brauchen wir noch jemanden der Erfahrung als Drummer hat und dann können wir eine eigene Band gründen!“ lachte er, aber es war deutlich zu erkennen, dass er sich damit absolut nicht über sie lustig machte, sondern einfach nur gute Laune zeigte. „Aber es war eine gute Wahl Ihrer Eltern, auch abgesehen vom sozialen Status. Instrumente zu lernen ist ein sehr guter weg um Kindern beizubringen, dass Disziplin und harte Arbeit sich auszahlen.“

Dass sie gerne tanzen ging überraschte ihn nicht. Eine junge Frau wie sie, es wäre eine Überraschung gewesen, wenn es anders gewesen wäre. Jetzt wo das Thema von seiner Leidenschaft für Geschichte abgewichen war fiel ihm erst einmal wieder auf, was für eine Attraktive Frau hier überhaupt vor ihm saß. Vorher hatte er dahingehend irgendwie komplett abgeschaltet, aber jetzt wo er sich vorstellte wie sie sich auf der Tanzfläche bewegte musste er sich schon beherrschen, seine Augen nicht ungewollt wandern zu lassen. „Uhmmm… ja, ich dachte mir schon, dass eine attrak… ehm… junge Dame wie Sie sicher gerne tanzt. Ich selber liebe es auch… ich bin nur leider nicht sonderlich gut darin…“ lachte er kurz auf.

Die Einladung überraschte ihn etwas. „Oh… ehm… ja, das klingt… ich meine, eigentlich müsste ich ja noch…“ stotterte er, als sie auf ihr Outfit aufmerksam machte. Jetzt wichen seine Augen doch nach unten, was er im Grunde den ganzen Abend vermeiden wollte. Gott das Outfit war aber auch sexy… schnell schüttelte er den Kopf. Sicher, er war ein junger Mann, aber er war auch ihr Professor. Beherrsch dich gefälligst… „Nun, in diesem Fall denke ich, dass ich die Einladung sehr gerne annehmen werde.“ Nickte er ihr schließlich zu. „Es tut mir sicher gut mal wieder das Haus zu verlassen… ehm… ich meine… etwas zu trinken… tanzen… ich meine…“ er räusperte sich kurz. „Ich nehme die Einladung gerne an.“ Nickte er schließlich.

Als sie kurz ins Bad wollte zeigte er ihr kurz wo es war und als sie im Badezimmer verschwunden war ging er in sein Schlafzimmer, wo sein Kleiderschrank stand. Kurz schwenkte sein Blick in seine Gitarren Ecke. Er hatte sie schon lange nicht mehr angefasst. Doch irgendwie war ihm grade danach, und so griff er nach der Gitarre, setze sich aufs Bett und fing an sie zu stimmen. Er spielte ein wenig vor sich hin, während er versuchte sich zu erinnern, wann er das letzte Mal abends weg war. Noch dazu in Begleitung…

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25 Oct, 2018 12:40 51 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Das Gesicht das sie bei seinen Worten schnitt, zeigte ziemlich deutlich an, dass er seine Bandpläne lieber erst mal ohne sie schmiedet. Sie lächelte dabei jedoch auch, sodass daraus wohl keine Verstimmung entstehen konnte, weil er es ja selbst nicht wirklich ernst gemeint hatte. „Das ist es.“ Stimmte sie ihm dann jedoch zu. „Ich habe es zwar nicht immer geliebt, aber inzwischen bin ich so gut, dass ich mich nicht geniere, wenn man mich bittet, und viel Lob ernte, wenn ich das eine oder andere Stück gespielt habe. Kennen sie zufällig Ludovico Einaudi? Er macht wunderbare klassisch-moderne Klaviermusik. Ich bin ein großer Fan. Allerdings hat das alles einen ganz anderen Stil als das, was Sie da in ihrem Schlafzimmer auf den Postern haben.“ Nach einem Moment fügte sie aber noch hinzu: „Mein allerliebstes Stück, oder eher Serie, ist aber die Gymnopédie und Gnossiennes von Erik Satíe.“ Ihr Blick veränderte sich, huschte umher legte sich dann aber doch wieder auf sein Geischt. „Wenn sie möchten spiele ich ihnen das Stück eines Tages vor. Es ist aber eben Klassik.“

Wobei sie dann sanft das Lächeln begann, als er aus einem ihr nicht ganz verständlichen Grund anfing sich zu verhaspeln. Es konnte ja nicht an ihrem Auftritt liegen, denn die Sachen hatte sie schon den ganzen Abend an. Männer waren schon faszinierende Geschöpfe. Wenn sie jetzt nur in seinen Kopf blicken könnte, um herauszufinden was das verursacht hatte. „Gut?“ Meinte sie dann immer noch bestens gelaunt. „Schlecht? Wer entscheidet das schon? Außer sie sprechen von Standardtänzen, die man technisch durch eine Jury bewerten kann.“

Victoria konnte sehr kontrolliert wirken. Dann regte sich kaum eine Emotion in ihren zarten, feinen Zügen. Jetzt aber war ihr Gesicht entspannt, frei und lebendig. „Ehrlich? Wenn ich mich manchmal umsehe, dann würde ich sagen dass 90% der Leute auf der Tanzfläche nicht tanzen können, und die Kerle die sich einem am aufdringlichsten aufdrängen und die am meisten von sich überzeugt sind, die können es am wenigsten.“ Sie atmete tief durch und beließ es erst mal dabei denn zu sehr wollte sie ihn mit dem Thema auch nicht bedrängen.

Ehrlich gesagt hatte sie ja nicht erwartet, dass er wirklich auf die Sache mit dem Ausgehen einsteigen würde. Weil es so eine spontane Idee war und Professoren eher den Ruf hatten wenig flexibel zu sein. Wieder druckste er darauf herum und als sein Blick dieses Mal doch auf ihr leicht transparentes Top rutschte, grinste sie kurz vergnügt, bevor sie sich diese Regung verkneifen konnte. Wenn ein Kerl den letzten Macho raus hingen lies und bei jeder Chance ungefragt in den Ausschnitt zu starren suchte, konnte das nervig sein. Bei ihm, hier und jetzt war es eher süß, und überhaupt freute sie sich insgeheim, dass sie bei ihm doch so einen Effekt hatte. Nun, der Unterschied zwischen ihm und einen unerwünschten Spanner lag wohl auch darin, dass sie seine Aufmerksamkeit wollte.

Als er zustimmte, wäre es fast mit ihr durchgegangen. Beinahe hätte sie ihm einen Kuss auf die Wange gedrückt. Aber irgendwie erschien ihr das falsch. Immerhin war er keiner ihrer Kumpel. Aber wie wollte sie nun mit ihm umgehen? Das brachte sie irgendwie aus dem Konzept. Und nun war sie beinahe so befangen wie er. Wie gut, dass sie sich erst mal auf die Toilette zurück ziehen konnte.

Dort konnte sie gar nicht anders als in seinen Comics zu blättern und amüsiert zu grinsen. Wurden Männer, egal welchen Beruf sie ausführten, egal wie seriös sie auf den ersten Blick wirkte, eigentlich jemals wirklich erwachsen? Schmunzelnd tupfte sie sich ab und erhob sich, um sich kurz noch ein wenig in seinem Bad umzusehen. In ihrem Gesicht spielten sich nun verschiedene Emotionen ab. Neugierig ließ sie ihre Finger über seinen Rasierer gleiten, stupste sein Deo an und blieb vor dem Badetuch stehen, um erst mal vorsichtig, dann etwas intensiver daran zu riechen. Es roch nach ihm, was sie dazu brachte, kurz über ihre Lippen zu lecken.

Und dann hörte sie es. Die Musik. Die Gitarrenklänge. Kurz kontrollierte sie nochmal ihre Reflektion, ob das Makeup noch saß und sie zog auch noch den Lippenstift nach, um sich dann kurz darauf in die Tür im Schlafzimmer zu stellen und ihn still beim Spielen zu beobachten.

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25 Oct, 2018 19:57 11 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Mit der Gitarre auf seinem Bein musste Stephan wirklich nachdenken. Wie lange hatte er sein Instrument schon nicht mehr angefasst? Fünf Jahre? Die Saiten waren mittlerweile sehr verstimmt, es dauerte eine Weile, bis er sie wieder so weit hatte. Ja, beinahe fünf Jahre waren es jetzt. Merkwürdig… Er hatte nicht mehr gespielt… aber er konnte sich auch nicht von seiner Gitarre trennen.

Ein zupfen an den Saiten entlockte seinem alten Freund die Töne, mit gestimmten Saiten klang sie noch genauso gut wie damals. Er lächelte leicht. Es fühlte sich irgendwie schön an. Es brauchte in zu seiner Schulzeit zurück, eine einfacherer Zeit. Wo er abends oft Feiern war, und sich an so manchen Sonntag nicht erinnern konnte. Er ließ einen leichten Seufzer los. Wo war diese Zeit nur so schnell hin verschwunden. Nach der Schule war alles irgendwie anders geworden. Er sah sich die Poster in seinem Schlafzimmer an. Irgendwie lustig. In seiner Schulzeit hatte er immer davon geträumt ein Rockstar zu sein, ein Rebell gegen „den Mann“ und jetzt? Jetzt war er Professor, Lehrer, also quasi genau das, wogegen er damals so rebellieren wollte.

Er musste lachen, aber irgendwie stimmte es ihn auch nostalgisch. Dabei war er doch für die Midlifecrisis noch viel zu jung. Überhaupt… im Grunde hatte er ja selber den Schlussstrich gezogen. Keiner hatte in gezwungen plötzlich nicht mehr feiern zu gehen nur weil seine Gruppe jetzt weg war… Das war seine eigene Entscheidung gewesen.

Seine Gedanken wanderten zum letzten Mal zurück, als er mit seinen Freunden zusammen gespielt hatte. Der Talentwettbewerb in der Schule, wo sie ziemlich aufgelaufen waren… Er fand das sie eigentlich ganz gut gespielt hatten. Ob er es wohl noch konnte?

Kurzentschlossen setzte er sich auf und fing an zu spielen.

Schließlich ließ er die Gitarre sinken und nickte zufrieden. „Wie Fahrrad fahren…“ grinste er.

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26 Oct, 2018 18:50 59 Stephan Trapper ist offline Beiträge von Stephan Trapper suchen Nehmen Sie Stephan Trapper in Ihre Freundesliste auf
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Auch wenn sie ihm gerade von klassischer Musik vorgeschwärmt hatte, so hörte Victoria viel mehr als nur die Musik, die sie selbst spielte. Zuerst blieb sie in der Türe, bis der Professor in seinem Schlafzimmer so richtig in Fahrt kam. Nein, sie versuchte nicht zu dem Lied zu tanzen. Ehrlich gesagt kannte sie das Original nicht einmal. Es war kein schlechter Song. Die Melody war eingängig und selbst sie verstand um was es ging. Dennoch war sie ein wenig überrascht, dass gerade der Professor das Lied anstimmte.

Sie lächelte dennoch. Auch wenn sie ihn nur halb von hinten sah, im Profil, so schien er in dem Moment glücklich zu sein, jenen Moment den er wohl mit einer viel älteren Liebe teilte, seiner Gitarre. Erst als er die letzten Akkorde gespielt hatte, ging sie die letzten Meter zu ihm hin und legte ihm kurz entschlossen die Hände so auf die Schultern, dass sie sich schon fast ein wenig auf ihn aufstützte. Es war dennoch eine Art Balance. Sie war ihm so nahe, dass ihr langsam das lange Haar über ihre Schulter erst auf seine hinab floss und dann bei ihm langsam die Brust hinunter wanderte. Aber noch immer so leicht, dass er sie ohne Probleme und ohne einen zu großen Akt daraus zu machen abschütteln konnte. Im Vergleich zu seiner deutlich massiveren Gestalt war sie definitiv ein Fliegengewicht. „Das war ziemlich gut.“ Lobte sie ihn. „Wie heißt das Lied und von welcher Band?“ Wollte sie wissen. „Und was für eine Gitarre ist das?“

Dann, wenn er die Nähe nicht eh schon von sich aus unterbrochen hätte, löste sie sich, um sich an ihm vorbei zu schieben, und vor ihm auf den Boden zu sinken, wo sie sich einfach im Schneidersitz nieder lies. Erwartungsvoll sah sie zu ihm auf. „Ich kann mich Sie gar nicht als Rebell vorstellen, der gegen das System aufbegehrt. Aber darum geht es doch in dem Lied, oder nicht?“

Nun, vermutlich hatte er dazu zumindest etwas zu sagen, bevor sie meinte. „Los. Spielen sie noch etwas.“ Um dann die Bitte etwas konkreter werden zu lassen. "Ich weiß nicht, ob das ein total abgedroschenes Lied ist, aber ich glaube es müsste zumindest aus der gleichen Zeit kommen." Sie zögerte, lies dabei aber auch bewusst ihren Blick über ihn streifen. Merkte er, dass sich die Rollen verändert hatten? Sie war nun fast so etwas wie sein Grupie und er der Rockstar. Nun ja... auf eine noch recht unschulidige Art. "Würden sie mir Nothing Else Matters von Metallica spielen?" Sie biss sich auf die Lippen und vielleicht wurde sie sogar ein wenig rot. Aber nur ein klein wenig. "Wenn sie Spielen würde ich sogar versuchen dazu zu singen." Ok. Sie bot ihm noch eine Alternative an. „Oder sie zeigen mir, wie man Gitarre spielt.“

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Stille Wasser sind tief und haben einen schmutzigen Grund

Victoria's Secrets - Victorias Steckbief

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26 Oct, 2018 21:55 46 Victoria ist offline Beiträge von Victoria suchen Nehmen Sie Victoria in Ihre Freundesliste auf
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Grade sah er noch auf seine Gitarre herunter, als er plötzlich eine Hand auf seiner Schulter fühlte. Er musste erst mal realisieren was hier lief. Irgendwie war er dadurch seine alte Gitarre wieder in Händen zu halten so in sich versunken, dass er ganz vergessen hatte, dass er nicht alleine war. Er fühlte wie ihre Haare an sich herab liefen und konnte ihren Duft wahrnehmen. Es war ein Duft, den er schon eine lange Zeit nicht mehr wahrnehmen konnte, eine Frau so nah bei sich zu haben…

Schnell riss er sich wieder zusammen und kam wieder in der Realität an. Der Duft blieb allerdings erhalten, was hieß er war echt. Er drehte kurz seinen Kopf und sah in Victorias Gesicht, während sie ihm ein Kompliment für sein Spiel machte. „Ah… vielen Dank Frau Tildon, es freut mich wirklich zu hören, dass es Ihnen gefallen hat.“ Erwiderte er mit einem Lächeln auf den Lippen. Die Folgefrage war recht leicht zu beantworten. „Das Lied heißt „We are not gonna take it“ von der Band Twisted Sister. Die Gruppe hatte neben der Musik immer total überdrehte Musikvideos, wenn Sie die wirklich nicht kennen, empfehle ich Ihnen sich davon mal ein anzusehen, es ist auf jeden Fall ein Erlebnis.“ Klärte er sie auf und Blickte kurz in die Distanz. „Ich hoffe ich ende nie wie die Autoritätsfiguren in den Videos…“ lachte er. „Ehm… die waren immer sehr… streng und spaßtötend dargestellt.“ Erklärte er kurz. Zu seiner Gitarre konnte er jetzt nicht so viel sagen. „Ach, die Gitarre ist jetzt nichts Besonderes. Ich habe sie in meiner Schulzeit auf einem Flohmarkt gekauft, ein wenig hergerichtet und seitdem gut genug behandelt um sie in guter Qualität zu halten.“ Sagte er und drehte die Gitarre in seiner Hand. „Aber wie Sie ja gehört haben klingt sie ja noch ganz gut.“

Er machte eine kurze Pause um nachzudenken, als sie plötzlich vor ihm in den Schneidersitz ging. Das war jetzt etwas unerwartet gekommen und Stephan guckte überrascht, als sie plötzlich fragte, was es mit dieser doch eher rebellischen Musik auf sich hatte. Die Frage ließ ihn dann doch kurz lachen. „Bin ich wirklich schon so alt geworden, dass man mir nicht einmal mehr zutraut, dass ich eine rebellische Phase hatte?“ Er kratze sich verlegen hinterm Kopf. „Oh weh… Ah, ich glaube meine Jugend ist dahin“ grinste er, bevor er wieder zu Victoria herab sah. „Das Lied habe ich damals mit meiner Band auf einem Talentwettbewerb gespielt, das letzte Mal, dass wir zusammen gespielt haben. Es lief… hmmm… sagen wir mal… nicht gut. Die Tatsache, dass wir in der Schule ein „Fuck the System“ Lied gespielt haben war da vielleicht nicht ganz unschuldig… aber hey, wir haben uns halt für übelst anti-autoritär gehalten. Das ganze Paket, Lederjacken, gestylte Haare, Stacheln überall…“ Er wurde leicht rot und schüttelte den Kopf „Ach du Schande, was haben wir uns dabei bloß gedacht…“ lachte er über sich selber.

Er hatte dieses Bild immer noch vor Augen, als ihn Victorias Stimme wieder ins Hier und jetzt zog. Sie wollte wirklich noch etwas hören, was Stephan ein glitzern in die Augen brachte. „Nach einer Zugabe sind wir nie gefragt worden…“ lachte er und nickte als sie fragte, ob sie sich ein Lied wünschen dürfte. „Natürlich, nur zu. Wenn ich es kann heißt das.“ Immerhin war er ja nicht das Internet, da gab es viele Lieder, die er nicht kannte. Ihr Liedwunsch war aber zum Glück ein Lied, dass so ziemlich jeder, der zu seiner Zeit das Gitarre spielen gelernt hatte konnte. Ein sehr schönes Anfängerlied, und beliebt genug um immer Fans zu finden. Er nickte. „Ja, das kenn ich.“ Sagte er, während er sich grade irgendwie richtig stolz fühlte. Er hatte sich immer gewünscht, dass er eine Freundin hätte, die so an seiner Musik Interessiert war und sich wünschte, dass er ihr was vorspielte. Und jetzt… natürlich was das hier nicht seine Freundin sondern seine Studentin… auch wenn es grade absolut nicht so wirkte. Mit dem Outfit passte sie auch eher auf ein Konzert als in eine Nachhilfestunde… Es war irgendwie sehr nahe an dem, das er sich immer gewünscht hatte.

Er fing an zu spielen. Es war ein langsames Lied mit einem langen Intro, er schloss dabei immer wieder die Augen. Die Vibration, die die Gitarre auslöste und der Duft der von der jungen Frau vor ihm ausgingen ließen ihn dabei ins Träumen geraten. Ohne es zu merken fing er an zu singen, doch dann wurde er etwas aus dem Takt gerissen, als Victoria anfing sich mit einzuklinken… Und dabei zeigte, dass Gesang nicht zwingend ihre Stärke war. Nicht dass sie keine schöne Stimme hatte, aber irgendwie schaffte sie es nur die Hälfte der Noten zu treffen. Stephan stockte kurz in seinem Spiel, doch er machte sofort weiter. Es schien ihr sehr zu gefallen mitzusingen und das war schließlich das wichtigste.

Schließlich war das Lied vorbei und Stephan lehnte sich über seine Gitarre um seinen neuesten, und ersten, Fan zu betrachten. Er lächelte und hatte sich während des Liedes entschlossen, ihren Gesang nicht anzusprechen. Zumindest nicht, wenn sie ihn nicht danach fragte. „Sagen Sie…“ kam ihm plötzlich eine Frage im Sinn. „Waren Sie schon einmal auf einem Konzert? Also ich meine jetzt so ein richtiges, in einem Stadion, in der Menschenmenge für einen Auftritt Ihrer liebsten Band?... huh…“ er blickte kurz Fragend. „Ich weiß ja gar nicht, welches ihre Lieblingsband ist. Oder haben Sie gar keine? So geht es mir zum Beispiel, ich habe viele Bands, die ich liebe, aber keine Nummer eins. Wie ist es bei Ihnen…“

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